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ELI (op. 7)

„In seiner Ausdrucksdichte und seiner suggestiv-eindringlichen Klangsprache hinterließ Walter Steffens einen nachhaltigen Eindruck . . .“    

„Die Orchestersprache . . . ist prägnant, und vor allem  . . . versteht er auch für die Sänger zu schreiben . . . "  (Hamburger Abendblatt)                                

„Dass mit Walter Steffens eine ernsthafte, dem künftigen Schaffen Beachtung fordernde Erscheinung das Theater betreten hat, steht außer Zweifel . . .“ (Süddeutsche Zeitung)

„Es ist eine Musik von beispielhafter Geschlossenheit . . . Musik von einem so tiefen Ernst wie diese ist jedenfalls seit Zimmermanns ,Soldaten‘ für das deutsche Operntheater nicht mehr geschrieben worden . . .“            (Rheinischer Merkur)                                                                                                        

„Er instrumentiert erstaunlich versiert, die Chöre haben packende melodische Kraft . . .“  (Generalanzeiger Bonn)

„Es steht außer Diskussion, dass Steffens das kompositorische Handwerk beherrscht und mit seinem Material meisterlich umgeht . . .“   (Abendpost)

„Mit intuitiver Sicherheit . . . behandelt der Komponist das Verhältnis von gesungenem und gesprochenem Wort sowie die feinen Übergänge zwischen beiden . . .“ (Melos)         

„ELI ist der erste künstlerisch ernst zu nehmende deutsche Opernversuch einer Auseinandersetzung mit einem der finstersten Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit . . .“                    (Rheinischer Merkur)

„Die aus den Linien zusammengesetzten Akkorde jedoch sind besonders interessant . . . Da sie andererseits sehr scharf, sehr frech, sehr ,dissonant‘ klingen, wirken sie aufregend, beunruhigend . . . "   (Die Zeit)                 

„Steffens hat die siebzehn Bilder der chassidisch-mystischen Dichtung geschickt zu zwölf Szenen vereinfacht . . .“ (Der Spiegel)

 

LA FEMME-FLEUR (op. 11)

„So durchdacht und durchfühlt, so durchsichtig und fesselnd . . .“         (Darmstädter Tageblatt)

 

PINTURA DEL MUNDO (op. 12)

„Die Uraufführung von Walter Steffens' Orchesterkonzert „Pintura del Mundo“ durch die Hamburger Philharmoniker unter Wolfgang Sawallisch im Auditorium maximum der Universität hatte den Anstrich des Sensationellen. Eine mit avantgardistischen Stiltendenzen nur beiläufig liebäugelnde, wirkungssicher komponierte Musik, das neuartige Experiment mit Bildprojektionen im abgedunkelten Saal – all dies trug offensichtlich zum einhelligen Publikumserfolg bei."  (Hans Christoph Worbs, Hamburger Abendblatt,1969)

„Denn Walter Steffens, der Komponist dieser ,Pintura del Mundo‘, versucht keine vordergründige Illustrierung . . . ,Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei‘ . . . gilt auch hier . . . Steffens neigt zur emphatischen Gebärde, zur Leidenschaft des heftigen Ausdrucks, zu einer Art postseriellen Expressivität . . . Die aufwendige Instrumentierung wird durch die Substanz gerechtfertigt . . . "    (Neue Musikzeitung)

 

UNTER DEM MILCHWALD (op. 14)

„Witziges bis freches Episodentheater . . . Ein sehr reizvolles, darf man hinzufügen . . .“ (Tagesanzeiger Zürich)

„Es war wunderbar . . . Eine Uraufführung, deren theatralische Schönheit ihresgleichen sucht . . .“    (Stuttgarter Nachrichten)

„Die Musik zeigt ihr Gesicht nicht. Sie zeigt viele Gesichter. Soweit es um Dylan Thomas geht, ist diese Anpassungsfähigkeit nur von Vorteil . . . Ironische Brechnung ist immer mit beabsichtigt . . . Oper, die auf zärtlich-unerbittliche Weise die Seelen entblößt, die liebenswerten Seiten genauso wie die ,schmutzigen Winkel‘ . . . „(Süddeutsche Zeitung)

„Walter Steffens hat für seine zweite Oper eine Partitur geschrieben . . ., die als Background zum überhöhten bürgerlichen Heldenleben von einem außerordentlichen Talent zeugt, Musik dem Wort zu nähern, den verbalen Ausdruck durch den Klang zu unterstützen . . ., dass dem Repertoire ein brauchbares Werk hinzugewonnen wurde . . . ,Sommernachtstraum‘-Atmosphäre erfüllte die Bühne . . .“ (Opernwelt)

„Walter Steffens has given colourful and sometimes flamboyant expression to the nuances of  situation and personalitiy . . .“     (The Times)

„Das Ganze, dem ungeniert Bach-, Beethoven- und Johann-Strauß-Zitate beigemengt sid, gibt sich beinahe impressionistisch, die Faktur ist von kammermusikalischer Transparenz, und das romantische Chaos, in dem Dylan Thomas liebevoll seine Kleinbürger angesiedelt hat, fängt Steffens in einem diskret-durchbrochenen Klang angemessen ein . . .“ (Tagesspiegel Berlin)

„Steffens profilierte sich bisher durch ungemein lyrische Musik, die immer wieder Verbindungen zu dichterischen oder bildlichen Gegenständen knüpfte. Seine Affinität zu Dylan Thomas reicht tief . . . Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er dabei behutsam vorging . . .“            (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

„Die Musik . . . beschränkt sich in ausgewogener Farbigkeit darauf, die Atmosphäre zu vermitteln und die ironischen Spitzen zu unterstreichen . . . Walter Steffens hat zuvor intensiv die Qualitäten des Hamburger Opernensembles beobachtet, so dass jede Rolle genau angepasst ist. Jede Szene war musikalisch wie optisch ein Genuss und verdiente Sonderapplaus . . .“    (NDR)

„Die Kasseler Zweitaufführung hat bewiesen, dass Steffens‘ Oper Meriten hat, die die Bühnenpräsentation rechtfertigen . . .“   (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

JOHANNES-PASSION (op. 27)

„Von packender Dramatik erfüllt . . . Der an gegenwärtige Musik gewöhnte Hörer fühlt sich dabei weniger durch Neuartigkeit beeindruckt als durch die Sicherheit, mit der Steffens die von äußerer und innerer Dramatik erfüllten Passionsszenen in sinnfällige, packende und zum Teil recht aggressive Klangbilder zu fassen vermag."    (Die Welt)

„Ein erregendes Geschehen, das sich im lebendigen Wechsel der Ausdrucksmittel überzeugend artikuliert. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen ist Walter Steffens ein fesselndes Werk zeitgenössischer Kirchenmusik gelungen . . .“ (Hamburger Abendblatt)

 

GUERNICA (op. 32)

„Most ambitious and strikting offering . . .  Orchestral Work with a richly endowed solo viola part . . . What he does convey, trough tensely emotional orchestral writing, ist the tragedy of bombing the moved Picasso to commemorate the Spanish Civil War . . . “     (High Fidelity, New York)

„Die Junge Philharmonie OWL unter der Leitung von Siegfried Westphal hat am Sonntagabend im Konzerthaus der Musikhochschule gastiert. Ein Höhepunkt war das Werk "Guernica" von Walter Steffens. (…) Der Jungen Philharmonie gelang es auf atemberaubender Weise, das anhaltende Crescendo, welches das Anfliegen der Bomber symbolisiert, darzustellen. Das bedrohliche Brummen, das aus dem Nichts kommt und sich zur Katastrophe steigert, verursacht Gänsehaut beim Hörer und macht zugleich deutlich, dass die Bedrohung jederzeit wiederkehren kann. Der Bratschist Borge ten Hagen ließ sein Instrument genial seufzen, klagen und weinen. Seine Elegie verkörpert das Einzelschicksal, das durch die Brutalität des Krieges bedroht ist. Solist und Orchester ernteten viel Applaus für ihre Interpretation."  (Thomas Krügler, Lippische Landes-Zeitung, 2012)

„Mit großer Ernsthaftigkeit und Verständnis für die inhaltlichen wie akustischen Aspekte der Komposition gestalteten Orchester und der ausgezeichnete Solist Borge ten Hagen das Werk. Da entstanden eindrucksvolle Geräuschkulissen, vom leisen Grollen und bedrohlichen Herannahen der Fliegerstaffel bis zum Sirenengeheul. Fragmenthafte Motive, dissonant, eingängig, improvisierend.“ (Fiona Schmidt, Neue Westfälische Bielefeld, 2012)

Töne von Posaune, Kontrafagott und Cello verwandeln sich in Propellergeräusche, eine unterschwellige Bedrohung verursacht Gänsehaut. Die Konzertbesucher befinden sich gefühlt mitten in einem Luftangriff auf die spanische Stadt Guernica. Das Orchester und der Solist Borgen ten Hagen machen die Klage der Überlebenden hörbar und deren Tränen sichtbar. Für diese Leistung erntet das junge Orchester Applaus und eine Gratulation des Komponisten persönlich." (Annika Eßmann, Westfalen-Blatt Paderborn, 2012)

„Melodische Schwermütigkeit bringt in diesem „Drama von Schrecken, Furcht, Chaos, Ausweglosigkeit, Trauer und Hoffnung“ vor allem das von der Solo-Bratsche immer wieder eingeworfene Thema, das sogleich verzerrt beantwortet wird. Immer lauter werdend brummen die Bässe, wenn die Fliegerstaffel sich nähert, es heulen Sirenen, Klangkaskaden fallen wie Bomben vom Himmel. Und immer wieder Phasen von trügerischer Ruhe und Hoffnung. Beeindruckend die klangliche Umsetzung des Orchesters, die tonliche Souveränität und Intensität des international geschulten wie geehrten Solisten Borge ten Tagen.“ (Christoph Guddorf, Neue Westfälische Herford, 2012)

„Das Soloinstrument, die Bratsche, gilt als eine der ,menschlichsten‘ Stimmen im Orchester; seine unter die Haut gehende Tonfärbung unterstreicht die Klage dieses erschütternden Werkes.“ (Siglind Bruhn, Europas klingende Bilder, 2013)

 

SEMIRAMIS (op. 36b)

„Die antik-orientalische Geschichte vom ausgesetzten Findelkind und späterer Erbauerin von Babylon inspiriert den Komponisten . . . Damit beschreibt er in sanft-melodiösen, schrillen und schneidenden Passagen Szenen aus dem Leben der Semiramis . . . Zwitschernde Tonfiguren und überblasene Triller zerschneiden die Stille . . . Stefan Käune arbeitet an der instrumentalen Leistungsgrenze, dominante Harfenklänge, Wirbel und Schlagwerk bereiten den Schluss mit lange gehaltenem Grundton.“ (Gunther Gensch, Neue Westfälische 21, 2012)

„Die vier übersichtlich aufgebauten und nahtlos ineinander übergehenden Sätze strotzen vor geballter Kraft, spannungsvoller Intensität und packender Klangweiten . . . Virtuose Passagen lösten sich mit dynamisch-beweglichen ab, wobei nicht selten schneidende Klänge im Vordergrund standen. Eine interessante Mischung, die . . . einen durchdringenden Eindruck hinterließ.“ (Andrea Auffenberg, Westfalen-Blatt 21, 2012)


SPIELSTRATEGIEN (op. 37a)

„Wohl eines der nachhaltigsten Werke der Neuzeit . . .“    (Fränkische Nachrichten)

 

KARAMOSOW (op. 38)

„Interessantestes Werk des Abends war ,Karamasow‘ . . . Eingerahmt durch höchste und feinste Flageolettöne entwickelt Steffens, das Werk in drei große Teile untergliedernd, eine Fülle von Gedanken, sucht dem Instrument neue Klänge abzugewinnen, ohne ihm fremde Techniken aufzupfropfen. Zwischen Glissandopassagen, heftigen Ausbrüchen, größeren Pizzicatopartien und etüdenhaften Teilen stehen klanglich einfach unmittelbar schöne Stellen . . .“   (Münstersche Zeitung)

 

GRABBES LEBEN (op. 51)

„Die Szenen aus der dreiaktigen Opernfarce ,Grabbes Leben‘ von Walter Steffens, mit dem Text von Peter Schütze, überzeugten bereits konzertant so stark, dass man behaupten darf, die neue Steffens-Oper könnte ein Wurf sein . . . Um den nicht domestizierbaren Geist des umstrittenen Dramenschreibers geht es Steffens und Schütze . . . Steffens charakterisiert ohne großen Instrumentalaufwand scharf und einprägsam . . .“  (Die Welt)                                                                                                   

„Die konzertant aufgeführten Szenen überzeugten in der Zeichnung der Charaktere und Situationen . . . Eine eindrucksvolle Aufführung.“  (Hamburger Abendblatt)

„. . . gehörte Steffens stets zur kleinen Riege jener Avantgardisten, die in den Schönklang verliebt sind. ,Grabbes Leben‘, vom Libretto her ebenso intellektuell wie ironisch hintergründig, hat lautmalerische Sinnlichkeit, kompositorischen Witz  und vielleicht auch – wenn auf der Bühne – Theatralik genug um zu gefallen.“                 (Hamburger Morgenpost)                                                                              

„Mit erstklassigen Kräften der Hamburgischen Staatsoper wurde die konzertante Uraufführung . . . zu einem eindeutigen Erfolg . . . Was zu hören war, machte fürwahr neugierig, gespannt auf die komplette Oper . . .“                               (Neue Westfälische)                                                                                                            

„Eine hintergründig-ironische Spieloper, die . . . einen großen Publikumserfolg mit nicht enden wollendem Beifall erlebte.“   (Braunschweiger Zeitung)

„Eine Oper zwischen böser Fratze und doppeldeutigem Ulk . . .“               (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

„. . . großartiger Erfolg, der mehr als ein Detmolder Heimspiel war und ins allgemeine Opernrepertoire gehört . . .“                                              (Westfalenblatt)

 

VIER AQUARELLE nach Paul Klee (op. 63)

„Wunderbar gelang (...) die musikalische Komprimierung des Aussagegehaltes der vier Aquarelle (...). Sie sind von exquisit-singulärer Qualität.“ (Dr. Wissig, Lippische Landes-Zeitung, 1991)

 

DIE JUDENBUCHE (op. 65)

„Steffens bemerkenswerte Oper ,Die Judenbuche‘ erlebte ihre erfolgreiche Uraufführung: bemerkenswert, weil handwerklich ausgefeilt; erfolgreich, weil im Ganzen versöhnlich. ,Musikalisches Volksdrama heißt die Oper beziehungsreich. Das, was dort tönt, ist vielschichtig, irgendwo tonal verwurzelt, manchmal fast spätromantisch. Steffens findet charakteristische Farben, schafft eine Klangkulisse, die mit differenzierten Schichten arbeitet und sich bewusst dem Volkstümlichen öffnet, um es ironisch zu brechen oder grell zu überzeichnen. In der Prägnanz, die keine Langeweile aufkommen lässt, liegt die Stärke.“               (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

„Das knappe, dramaturgisch geschickt und übersichtlich gebaute Werk könnte mit seiner leicht fasslichen Tonsprache auch größere Publikumsschichten erreichen. Steffens vermag das naturmagische Charisma der Novelle und die differenzierte Psychologie der Figuren ansprechend einzufangen. Ein sympathisches Wer, dem man eine Chance geben sollte, sich szenisch aus anderer Perspektive an anderem Ort noch einmal zeigen zu dürfen.“ (Südkurier)

„Traditionelle Orchesterbesetzung plus großdimensionierter Schlagzeugapparat: diesem Instrumentarium entlockt Steffens mit flirrenden Streichertremoli und spitzen Bläserakkorden wirkungsvolle Momente.“      (Westfälische Nachrichten)

„Die Dortmunder Bemühungen um die Droste-Veroperung könnten weitere Aufführungen nach sich ziehen. Das Steffens-Werk besitzt Kraft und Souveränität, ohne auf avantgardistische Experimente angewiesen zu sein.“                    (Das Orchester)

 

MONDESAUFGANG (op. 74/1)

„Den feinsten Schwingungen der Seele geht Walter Steffens in seiner Vertonung des Droste-Gedichtes ,Mondesaufgang‘ nach. Er vermag mit Tönen zu malen, Licht in schwebende Klänge umzusetzen. Spannungsvolle Expressivität vermittelt einen tiefen Eindruck von der Widersprüchlichkeit einer Frau, die in ihrer Sprache und ihren Wahrnehmungen ihrer Zeit weit voraus war.“     (Neue Westfälische)

 

ORGELSYMPHONIE (op. 84)

„This 40-minute symphony for organ is one of the most impressive compositions for solo organ I know.“ (Robert Markow; Fanfare 34/4, 2011)

„It strikes me as a set of meditations, such as one would hear from Messiaen. . . . The CD is worth acquiring just for this work. It receives a stunning performance from Friedhelm Flamme, and the recording is excellent.“ (Jeremy Marchant; Fanfare 34/4, 2011)


AUS DEN LIEDERN DES BETRUNKENEN SCHUHUS (op. 86)

",Dem Text dienend und ihn musikalisch interpretierend, setze ich ihn in Töne um', kennzeichnet Steffen seine Art des Umgangs mit Dichtung. Dabei sehe er als Opernkomponist bildhaft und szenisch, er erzähle Geschichten. Die außergewöhnliche Spannweite der Ausdrucksmöglichkeiten, über die Steffens verfügt, belegten die eingespielten Tonbeispiele sowie vor allem die eindrucksvollen Darbietungen des ausgezeichneten Duos Volker Schrewe (Bariton) und Michael Seewann (Klavier), die die hohen Anforderungen der Partituren bravourös bewältigten, Stimmungsnuancen trafen und auch den dramatischen Akzenten Nachdruck gaben. Die grandios groteske Vorstellung des alle Register musikalischer Darstellungskunst ziehenden ,Betrunkenen Schuhus' nach Peter Hille, erst kürzlich im Beiprogramm zur Frankfurter Buchmesse uraufgeführt, war eine mit besonders stürmischem Beifall bedachte Glanzleistung."           (Neue Westfälische)

 

IKONEN (op. 88)

"Die Ikonenausstellung in Corvey löste bei Steffens einen schöpferischen Prozess aus, der zur Entstehung des vierteiligen Op. 88 für Klarinette solo führte. Musikalisch bis in die kleinste Wendung hinein erfühlt und technisch brillant, ließ der international gefeierte Klarinettist Michel Lethiec das Werk ,Ikonen' zum ersten Mal erklingen und löste damit große Begeisterung aus."                                       (Neue Westfälische)

 

DIE ROSEN VOR MEINEM FENSTER (op. 90/2)

"Für fruchtbare Begegnungen sorgte der Corveyer Salon in mehrfacher Hinsicht. Zur Vorbereitung der Veranstaltung besuchte Michel Lethiec Walter Steffens in dessen Wohnung in Marienmünster. Gefragt nach den Prinzipien seiner musikalischen Sprache, griff Steffens mit Blick auf die Rosen vor seinem Fenster zum Stift, um mit einigen Takten sein Tonsystem zu erläutern. ,Das müssen Sie zuende schreiben', bat Lethiec. Am nächsten Tag, kurz vor Veranstaltungsbeginn, war das Stück auf die Rosen von Marienmünster fertig. Lethiec spielte es ,prima vista', was soviel bedeutet wie ,auf den ersten Blick', ohne Vorbereitung. So kamen die Zuhörer in den Genuss einer zweiten Uraufführung, die bewies, zu welchen Wundern ein Solist der Weltklasse fähig ist."    (Neue Westfälische)

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